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Heilpraktiker auf Ruegen - homoeopathieerklaerung

 

 

Mit Homöopathie behandet man akute und chronische Krankheiten, Unfälle, Verletzungen und psychische Beschwerden. Im Mittelpunkt des Interesses steht der Mensch. Krankheit ist nach der homöopathischen Lehre eine Störung der Lebenskraft, die den ganzen Menschen erfasst. Fieber, Schmerz und weitere Symptome sind die Sprache des Organismus, um die Störung mitzuteilen. Ein Mensch gilt als gesund, wenn seine Empfindungen und Reaktionen in einem harmonischen Gleichgewicht sind, er also fähig ist, auf krankmachende Reize der Umwelt ausgleichend zu reagieren. Das Ziel der homöopathischen Behandlung besteht darin, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen. Dazu ermittelt der/die HomöopathIn ein Arzneimittel gemäss dem Ähnlichkeitsprinzip, das die Gesamtheit der Symptome des/der Patient/in abdeckt.

Ich orientiere mich an den Vorgaben der klassischen Homöopathie . Der Begriff klassische Homöopathie beschreibt die von Hahnemann entwickelte und von ihm und seinen Schülern angewandte Methode. Sie beinhaltet zwingend die Prinzipien: Individuelle Verschreibung von Einzelmitteln nach dem Ähnlichkeitsprinzip in potenzierter Form und kleinstmöglicher Dosis.

"Wähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden (homoion pathos) für sich erregen kann, als sie heilen soll!" (Hahnemann)

 

 

Ähnlichkeitsgesetz

 

 Das Ähnlichkeitsgesetz „simile similibus curentur“(die Übersetzung ist: "Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden") bildet die Grundregel aller homöopathischen Therapie. Der Name Homöopathie ist davon abgeleitet, und zwar vom griechischen "Homoion" (= ähnlich) und "Pathos" (= leiden). Hahnemann entdeckte, daß ein Mittel, welches beim Gesunden bestimmte Symptome erzeugen kann, dieselben Symptome bei einem Kranken zu heilen vermag. So muß das vom Arzneimittel bei Prüfern hervorgerufene Krankheitsbild (Arzneimittelbild) dem Krankheitsbild des Patienten ähnlich sein. Dieses Naturgesetz hat seine Gültigkeit in allen Lebensbereichen.

Wenn Sie sich beispielsweise im Winter die Hände erfroren haben, werden Sie sie mit Schnee abreiben oder unter kaltes Wasser halten (was etwas Ähnliches ist) und sie niemals unter heißes Wasser halten, weil das nur weh tut und die Hände viel länger brauchen, bis sie wieder warm sind.

"Durch Beobachtung, Nachdenken und Erfahrung fand ich, daß im Gegentheile von der alten Allöopathie die wahre, richtige, beste Heilung zu finden sey in dem Satze: Wähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden (homoion pathos) für sich erregen kann, als sie heilen soll!" (Hahnemann)

 

 

Samuel Hahnemann und die Entwicklung der Homöopathie 

 

Dr.med. Samuel Hahnemann war ein engagierter Arzt, dem es nach jahrzehntelangem Forschen und Suchen gelungen war, ein eigenständiges, auf Gesetzmässigkeiten beruhendes Heilverfahren zu entwickeln, das in dieser Form seit nunmehr 200 Jahren auf unveränderten Prinzipien beruht. Durch langjähriges Experimentieren und exaktes Beobachten hatte er zwei für das Heilen wesentliche Tatsachen festgestellt:

Gibt man gesunden Menschen bestimmte Naturstoffe in relativ kräftigen Dosen regelmässig ein, dann erzeugten sie Krankheitserscheinungen, die für den eingenommenen Stoff charakteristisch sind.

Viele Menschen haben an sich selbst schon ähnliche Beobachtungen gemacht, ohne wahrscheinlich darüber nachzudenken: Der Kaffee erzeugt Herzklopfen und Schlaflosigkeit, die Zwiebel ruft beim Schneiden Augentränen und Schnupfen hervor, usw. Und auch von den Giften ist allgemein bekannt, dass jedes Gift ein von den anderen zu unterscheidendes toxisches Bild hervorbringt: Der mit der Tollkirsche Vergiftete bekommt andere Symptome als der mit Arsen oder dem Fliegenpilz Vergiftete.

Hahnemann hatte im Jahr 1790 nach einem Selbstversuch mit der Chinarinde, die damals als Heilmittel gegen Malaria bekannt war, begonnen, diese Erscheinungen zu untersuchen.

Nach der Einnahme gewisser Mengen von Chinarindenpulver erkrankte er und bekam für kurze Zeit malaria-ähnliche Symptome. Er folgerte, dass hier ein Zusammenhang bestehen müsse und prüfte mit einer Gruppe von Freiwilligen über Jahre hinweg viele Arzneistoffe, wobei die auftretenden Symptome genau notiert wurden (Arzneimittelprüfung am Gesunden). Auf diese Weise entstanden Arzneimittelkenntnisse, die Aufschluss darüber geben, welche Wirkungen ausgesuchte Substanzen auf den menschlichen Organismus hervorrufen.

In weiteren langjährigen Experimenten stellte er fest, dass nur derjenige Stoff in der Lage ist, später in seiner potenzierten Form einen kranken Menschen zu heilen, dessen Prüfungssymptome dem Krankheitszustand des Patienten ähnlich sind. So kann z.B. ein bestimmter Kopfschmerz nur von einem Mittel geheilt werden, das am Gesunden einen ähnlichen Kopfschmerz erzeugt. Oder ein wässriger Schnupfen kann nur von einer Arznei gebessert werden kann, die einen wässrigen (und nicht etwa einen dicken, schleimigen) Schnupfen hervor bringt.

Die Homöopathie ist eine eigenständige Arzneitherapie mit einer klar definierten Vorgehensweise. Sie wird seit über 200 Jahren von Ärzten und Nichtärzten bei akuten wie chronischen Erkrankungen angewendet.